Alice Weidel zugehört

Dr. Alice Weidel über die Eurokrise und Migration. Video auf Youtube, ca. 55 Minuten.

Kommentar

Ich habe es wieder getan. Wie schon im Januar anlässlich des ENF-Kongresses in Koblenz habe ich den vermeintlichen „Rechtspopulisten“ und „Fremdenfeinden“ einfach nur zugehört – etwas, das ich, ginge es nach den Einheitsmedien und Politikdarstellern, unter keinen Umständen tun sollte.

Vielleicht bin ich zu dämlich, vielleicht will ich es nicht hören oder bin in meiner Echokammer schlicht unfähig, andere Sichtweisen zu akzeptieren. Aber wie schon im Januar und wie schon bei Beatrix von Storch finde ich in den Aussagen einfach nichts, was ich als rechtspopulistisch, nationalistisch, fremdenfeindlich, homophob, sexistisch oder „rückwärtsgewand“ ansehen könnte.

Die Sprechweise der Dame ist zwar manchmal noch etwas ungelenk und hölzern, aber vor allem sind die enthaltenen Aussagen eines: vernünftig.

Fast würde ich es mir ja wünschen, endlich rationale Gründe für die endlosen Beschimpfungen und Beleidigungen zu finden, die der Partei und deren Mitgliedern seit Jahren entgegengebracht werden. Gründe für das Kündigen von Veranstaltungsräumen, Erteilen von Hausverboten, das Abreißen von Wahlplakaten und das Zerstören des persönlichen Eigentums von AfD-Vertretern.

Aber so sehr ich auch suche, ich kann sie nicht finden.

Die Mehrzahl von LKW ist LKW

Selbiges zum Thema Euro, alles dazu gesagte kann ich voll unterschreiben. Die Argumente kenne ich teils schon von anderen Eurokritikern; was ich hörte ist nur und ausschließlich die Stimme einer mit Vernunft und Sachverstand ausgestatteten Politikerin, wie ich sie jahrzehntelang weder in Berlin, Düsseldorf noch anderswo in Angelas neuem Deutschland gesehen habe.

Ich behaupte: die mit der AfD konkurrierenden Parteien müssen alles tun, um zu verhindern, dass mehr Menschen die Reden von Frau Weidel, Frau von Storch etc. hören, wenn sie die Wahlen weiter gewinnen wollen. Das ist ihre einzige Chance, dank der Einheitsmedien und der Bequemlichkeit des Wahlvolkes scheint dies ja auch wieder zu gelingen.

Wer an Politik interessiert ist und sich über die Zukunft des Landes Sorgen macht, diese Reden hört und dessen Gehirn nicht völlig gewaschen und auf links gedreht ist, dessen Stimme ist für die heute im Bundestag vertretenen Parteien für immer verloren.

PS

Natürlich sagt Frau Weidel nichts über das Geldsystem, das hätte ich mir zwar gewünscht, kann man aber in der heutigen Situation wohl nicht erwarten. Ich sehe es pragmatisch, es geht heute nicht mehr darum, das Land zu retten, sondern den bereits eingetretenen Schaden zu begrenzen.

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