Essen löscht jetzt mit

Betrifft: Neues Löschzentrum: Facebook will in Essen noch wachsen.

Kommentar

Die linientreuen Häuptlinge in Stadt und Land feiern die Neueinrichtung eines „Löschzentrums“ hier in Essen als „Segen“ für das gebeutelte Ruhrgebiet und für meine hoch verschuldete Heimatstadt. Übrigens, der Ausdruck „Löschzentrum“ ist nicht von mir, ganz unverhohlen nenne es selbst die Einheitsmedien so.

Ich hätte erwartet, dass man euphemistisch und im schönsten Denglisch sowas wie „Content Protection Center West“ verwendet.

Was da genau gelöscht wird, wer löscht und mit welcher Begründung, scheint im „freiheitlichsten Staat, den es auf deutschem Boden jemals gegeben hat“, für Regierung und weite Teile des Volkes praktisch kein Thema zu sein. Nicht einmal die Kommentatoren des oben verlinkten Artikels gehen darauf ein.

Dass so eine Einrichtung in den Augen der BRD-Regierung als notwendig erachtet wird ist zwar hinsichtlich Endkampf des Schuldgeldsystems konsequent, aber in meinen Augen nichtsdestotrotz erschreckend. Insbesondere für mich persönlich, da ich diese Auswirkungen jetzt vor meiner Nase habe und von nun ab regelmäßig sehen werde.

Seelenlose Monstrositäten

Das Gebäude, indem das Löschzentrum einziehen soll, kenne ich viele Jahre, ein potthässlicher seelenloser Klotz, der seit 1963 die Innenstadt verschandelt. Seine Fassade wurde erst kürzlich aufwendig renoviert und hinsichtlich Brandschutztechnik aktualisiert; das Ergebnis aller Mühen ist, dass der Klotz jetzt immer noch genauso hässlich aussieht, wie zuvor.

Gravierendste Änderung in meinen Augen: es trägt nun einen dem linksgrünen Zeitgeist entsprechenden einfallslosen Denglisch-Namen. Zuvor war im Gebäude eine Inkassofirma angesiedelt, man hat also von dort aus Geld von Schuldnern eingetrieben, womit wir wieder im Thema wären.

In direkter Nachbarschaft befindet sich das ebenfalls abgrundtief-hässliche „Ufo“, eine Konsum-Monstrosität, dummdeutsch „Mall“, welche noch viel mehr die Innenstadt verschandelt und das durch einen abgewendeten Terror-Anschlag im März bundesweit bekannt wurde.

Es wird einmal ein Ende haben

Aber zurück zum Löschzentrum, sagen wir es einmal so: viele Firmen hat dieses Gebäude seit 1963 bereits kommen und wieder gehen sehen, auch bei dieser Einrichtung wird es so sein.

Es kommt einmal der Tag, an dem es überflüssig sein und aufgelöst wird, weil der Geist, der es erforderlich gemacht hat, dann wie ein böser Spuk aus unserem Lande verschwunden ist. Und ginge es nach mir, würde man irgendwann auch den hässlichen Klotz nebst Ufo abreißen und die ursprüngliche Bebauung wiederherstellen.

Das Fratzenbuch selber, das Löschzentrum, der Klotz und das Ufo sind für mich alles Symbole eines Zeitgeistes, die, wie das Schuldgeldsystem, keinen dauerhaften Bestand haben können und auch keinen dauerhaften Bestand haben werden.

Bis es soweit ist müssen wir das Fratzenbuch meiden und Alternativen nutzen, siehe oben eingebettetes Video.

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