Gespräch mit einer Genossin

Wie der Teufel es so will traf ich heute eine Bekannte, die seit Jahrzehnten Mitglied der roten ██████████ und auch im „Wahlkampf“ für sie tätig ist. Ich kenne die sehr sozial eingestellte Frau von einigen früheren Wahlterminen, bei denen sie mit mir Wahlhelferin war.

Ich halte hier einmal ein paar Eckpunkte des Gespräches fest, bitte beachten: das sage nicht ich, ich gebe das von ihr Gesagte aus dem Gedächtnis wieder:

  • Viele Menschen an den Infoständen der Partei fürchten um die Zukunft, man macht sich Sorgen, wo das mit der Einwanderung alles hinführt, wo die vielen Menschen wohnen sollen, ob die Mieten und Gesundheitskosten weiter steigen etc..
  • Die Genossen haben den Wahlkampf fast schon aufgegeben, ständig bekommen die Helfer das Thema Einwanderung um die Ohren geschlagen und haben keine Antworten.
  • Ein großer Teil der Parteimitglieder würden auch gerne eine ganz andere Politik sehen, müssen aber die Vorgaben von Oben durchführen (Anmerkung von mir: Es läuft dort anscheinend ähnlich wie bei den GEZ-Sendern).
  • Hinter vorgehaltener Hand hält die Parteibasis St. Martin vielfach für einen ungeeigneten, menschlich wenig sympatischen Kandidaten.
  • Vielen Mitgliedern wäre bewusst, dass die Partei, wenn sie am 24. September 20% der Wählerstimmen erreicht, damit schon gut bedient sei.

Natürlich brachte sie auch die üblichen Argumente einer „Clique von Bonzen“, die sich auf Kosten der Allgemeinheit bereichern; darauf bin ich nicht eingegangen, denn nach vielen Jahrzehnten Parteimitgliedschaft wird die Frau ihre diesbezügliche Meinung wahrscheinlich jetzt auch nicht mehr ändern.

Abschließend sprachen wir noch über den Familiennachzug 2018, die geschätzten Zahlen waren ihr natürlich nicht bekannt. Sie sagte nur: „Und wo sollen die alle wohnen?“.

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