Go Cashless

Vorsicht, Jammerei!

Dieser Artikel könnte als „Jammerei“ missverstanden werden. Und ja, der Zustand des Landes und seiner Menschen bewegt mich sehr. Ich kann und möchte die hier beschriebenen Zustände nicht gleichgültig und kommentarlos hinnehmen.

Ein Jammern und Klagen allein ist aber keine Lösung. Es reicht auch nicht, eine Partei xyz zu wählen im Glauben, dann würde sich alles schon irgendwie richten. Wir sind alle für unser Land, unsere Kultur, unser eigenes Glück und das Glück seiner Bewohner mitverantwortlich. Diese Eigenverantwortung lässt sich nicht übertragen.

Überlegen Sie, was Sie ganz konkret selbst tun können, um eine Verbesserung und Veränderung zu bewirken. Was ich tue, finden Sie unter „Lösungen“.


Betrifft: http://www.epochtimes.de/wirtschaft/unternehmen/bargeld-abschaffung-visa-schenkt-restaurants-10-000-dollar-wenn-sie-kein-bargeld-mehr-annehmen-a2166257.html

Der Artikel beschreibt, dass Kreditkartenunternehmen in den USA dafür bezahlen, wenn Restaurants etc. kein Bargeld mehr annehmen.

Kommentar

Das ist sozusagen die neuzeitliche Variante der Geschichte mit den dreißig Silberlingen, ein „Judaslohn“ für Verrat, welcher den Verräter langfristig weder reich noch glücklich macht.

Die Sache zeigt, dass man nicht locker lässt, langsam und zuerst unmerklich kriecht die Schlange voran. Eine Zombie-Front aus Gehirngewaschenen, vermeintlich „modernen“ Hipstern und willenlosen, bequemen Konsumsklaven macht mit und versetzt dem angeblich „altmodischen“ Bargeld irgendwann den Todesstoß – zuerst in Amiland und in Schweden, dann auch bei uns.

Letztens auf einem Straßenfest traf ich einen US-Amerikaner, der sich nicht ausreichend mit Bargeld versorgt hatte und zu bequem war, am Automaten „Cash“ zu ziehen. Man versuchte stattdessen verzweifelt, seine Getränke mit Karte zu bezahlen. Ich erklärte ihn mit meinem Schulenglisch, dass ihm das nicht gelingen werde, er wollte es nicht glauben – es gelang ihm natürlich nicht. Denn noch gilt „Cash is King“ in Germany, die Frage ist, wie lange noch.

Die Gegner des Bargelds versuchen alles erdenkliche, um den Menschen das süße Gift schmackhaft zu machen. Ihre Gründe und Interessen sind ganz unterschiedlich, immer aber sind es Gründe, die nicht im Interesse der Menschen sind.

Was für die Gesundheit gilt, gilt auch für das Bargeld: erst, wenn es weg ist, gibt es ein Elend, ein Heulen und Wehklagen. Dann wird es jedoch zu spät sein.

Querverweis: Autor von „Achtung Bargeldverbot!“ im Interview

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