Play it once, Sam. For old times‘ sake.

Was sind das für Leute, die trotz Millionen von Toten und hunderten von krachend gescheiterten Beispielen in der Geschichte immer noch denken, man solle es doch noch einmal mit dem Sozialismus probieren? Versuch einer Typisierung.

Die Intellektuellen

Sie haben Marx, Engels und Trotzki gelesen und beziehen ihre „Informationen“ praktisch ausschließlich aus inländischen Einheitsmedien sowie aus den sogenannten „Nachrichten“ der GEZ-Sender.

So indoktriniert und hypnotisiert meinen sie mit einer großen Portion Standesdünkel, gut informiert und allen anderen weit voraus zu sein und den Schlüssel zur Lösung aller Probleme dieser Welt längst gefunden zu haben.

Ach, wenn man doch endlich auf sie hören würde…

Die Toskana-Fraktion

Als Alt-68er denkt diese Fraktion, ihren Teil zur Revolution getan zu haben, nun genießt man die wohlverdienten Früchte ihrer Arbeit. Wohl behütet wohnen sie in einem vornehmen Stadtteil, weit weg von den Niedrigkeiten des Pöbels. Selbstverständlich haben sie entweder keine Kinder oder Mutti bringt diese im SUV tagtäglich zu einer elitären Privatschule.

Im Urlaub lacht die Sonne der Toskana und man sinniert bei einem Glas Wein darüber, welche Probleme diese verachtenswerten Wähler der AfD und die vielen Demonstranten auf Deutschlands Plätzen wohl mit der Welt und der Politik im Heimatland haben mögen – es ist doch alles so wunderbar.

Aber bitte, solange es sie selber nicht betrifft sollen die Armen auch etwas abbekommen, Details überlassen sie Angela. Diese tut doch nun wirklich alles, um unseren Wohlstand zu erhalten und Glücksseligkeit in die Welt zu bringen – wer soll es denn bitteschön sonst machen?

Natürlich setzt man demnächst wieder das Kreuzchen bei den grünen ██████████ oder einer anderen der quasi-sozialistischen Einheitsparteien, denn ihr Herz schlägt immer noch links.

Die Ostalgisten

„So schlimm war das damals in der DDR gar nicht“ ist ihr Motto. Deren Wohnungen sind seit den 70er Jahren praktisch unverändert, sehnsüchtig denken sie an jene Zeit zurück, in der man vermeintlich keine Sorgen hatte und andere das Denken für sie übernommen haben.

Ostalgisten machen grundsätzlich das Kreuzchen bei den sogenannten „Linken“, denn alles soll möglichst schnell wieder so werden, wie es bis 1989 war.

Die Imitatoren

Imitation ist die höchste Form der Bewunderung – so findet diese Gruppe Che-Guevara, Hồ Chí Minh, Maoanzüge und den Sowjetstern unheimlich „cool“, oft ohne die geschichtlichen Hintergründe auch nur ansatzweise zu kennen.

Nach einer linken Gehirnwäsche in Schule und Studium träumen sie von einer sozialistischen Welt, in der alle gleich und genauso klein sind, wie sie. Aus diesem Grunde lehnt man die „kapitalistische Leistungsgesellschaft“ vehement ab und würde gerne all das gerecht verteilen, was den „bösen Reichen“ gehört.

Gleichzeitig ist diese Gruppe extrem konsumverwöhnt, ohne den schnellsten Gaming-PC und das neueste „Smartphone“ möchte man nun wirklich nicht leben. Einen Widerspruch erkennen sie darin wie selbstverständlich nicht.

Die Selbsthasser

Durch eine jahrelange Gehirnwäsche seitens der Einheitsmedien und GEZ-Sender fühlt diese Gruppe sich persönlich an der Geschichte schuldig, hasst ihre deutsche Herkunft und projiziert diesen Hass auf alles, was deutsch ist.

Die Abschaffung Deutschland und die Einführung eines weltweiten Sozialismus würde alles gerecht verteilen und alle Menschen wären gleich; erst zu diesem Zeitpunkt wären sie endlich auch von ihrem sie zerfressenden Hass und der ihnen eingeredeten Schuld befreit.

Die Selbsthasser hassen demzufolge alle, die nicht wie sie voller Selbsthass und Schuldgefühle sind und im schlimmsten Falle sogar für ihr Volk und ihre Heimat einsetzen, denn diese stellen sich der ersehnten Befreiung entgegen.

Die Social Justice Warrior

Diese Gruppe fühlt sich in bester Tradition einer Jeanne d’Arc vom Schicksal dazu berufen, alles Leid der Welt zu tilgen und alle auszuschalten, die sich ihrer Berufung entgegenstellen. Sollten dafür Sprachregeln, Denkverbote, Umerziehungslager oder gar die nackte Gewalt notwendig sein, nehmen sie dies als Kollateralschaden gerne in Kauf.

Der Teufelskreis des Sozialismus
Die SJW haben, wie alle anderen Gruppen, kein Problem mit dem Sozialismus, denn er wurde ihrer Meinung nach nur korrumpiert und nie richtig umgesetzt. Ihr gemeinsames Motto lautet:

Dieses Mal machen wir es besser, dieses Mal klappt es ganz bestimmt!

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