Stadtmöbel

Vorsicht, Jammerei!

Dieser Artikel könnte als „Jammerei“ missverstanden werden. Und ja, der Zustand des Landes und seiner Menschen bewegt mich sehr. Ich kann und möchte die hier beschriebenen Zustände nicht gleichgültig und kommentarlos hinnehmen.

Ein Jammern und Klagen allein ist aber keine Lösung. Es reicht auch nicht, eine Partei xyz zu wählen im Glauben, dann würde sich alles schon irgendwie richten. Wir sind alle für unser Land, unsere Kultur, unser eigenes Glück und das Glück seiner Bewohner mitverantwortlich. Diese Eigenverantwortung lässt sich nicht übertragen.

Überlegen Sie, was Sie ganz konkret selbst tun können, um eine Verbesserung und Veränderung zu bewirken. Was ich tue, finden Sie unter „Lösungen“.


Man lernt ja bekanntlich nie aus, heute habe ich gelernt, was „Stadtmöbel“ sind. Denn so bezeichnet ein Ordnungsdezernent des Essener Rats und Mitglied der Angela-Partei bauliche Maßnahmen, um den „Risikofaktor öffentliche Veranstaltungen“ zu entschärfen.

Unser lokales Einheitsmedien-Presseorgan berichtet in seiner heutigen Ausgabe über mannigfaltige Maßnahmen der Stadt Essen zu „Gefahrenabwehr“. Aber Hut ab, eine schöne Wortneuschöpfung, „Stadtmöbel“ hört sich viel gemütlicher an als „Terrorsperren“, den Rest können Sie in der Wikipedia unter „Euphemismus“ nachschlagen.

Da mir offensichtlich der große Überblick und die Weisheit eines Ordnungsdezernent völlig abgeht war mir bisher auch nicht klar, dass öffentliche Veranstaltungen heutzutage ein Risikofaktor sind – ich Idiot hätte da glatt auf etwas anderes getippt.

Aber, wie ich schön öfters sagte, bin ich leider nicht so schlau.

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