Deutschland

Sprung nach vorn

Manchmal verläuft eine Veränderungen nicht schleichend, sondern kommt mit einem großen Sprung. Mal ist dieser segensreich, mal desaströs. Ein paar Beispiele:

Auch in Deutschland war es einmal anders, es gab ein Streben nach Wohlstand und Glück, unsere Vorfahren lebten sicher in einem Land mit Kultur, Kunstsinn und Schöngeistigkeit. Der Artikel „Deutschlands großer Sprung nach vorn“ auf wilhelm-der-zweite.de beschreibt eine solche Zeit, die im krassen Gegensatz zu dem steht, was ich als „Angelas neues Deutschland“ bezeichne.

Natürlich gab es auch damals Probleme: Mietskasernen, Standesdünkel, Ausbeutung, übertriebener Militarismus, primitive Medizin etc.. Dennoch, im Vergleich zu den heutigen Zuständen kommt mir persönlich die damalige Zeit wie ein Traum vor. Ich versuche mir oft vorzustellen, wie es in der Welt heute wohl aussähe, hätte es den unseligen Krieg 1914-1918 nie gegeben.

Tödliche Schnapsidee

In China gab es von 1958 bis 1962 ein Kampagne mit dem Namen „Großer Sprung nach vorn“, die Kommunisten unter Mao Zedong wollten das Land schlagartig industrialisieren und zwangen die Landbevölkerung zur Stahlproduktion. Weiterlesen

Gedanken zum 20. Juli

Wieder einmal gedenken wir den Männer, die am 20. Juli 1944 versuchten, das vom verrückten österreichischen Postkartenmaler über Deutschland und die ganze Welt gebrachte Unheil wenigstens abzumildern.

Dass dieser Tag kein Feiertag ist, halte ich für unglücklich. Viele würden gar keine Notiz davon nehmen, brächten die GEZ-Sender, neben dem üblichen Doku-Marathon über die Zeit zwischen 1933 und 1945, vermehrt Dokumentationen zum damals gescheiterten Putsch.

Glimpflich davongekommen?

Die Offiziere um Claus Schenk Graf von Stauffenberg wussten, dass Deutschland so oder so einen hohen Preis für die Taten der nationalen Sozialisten und das Schweigen der Mehrheit würde zahlen müssen.

In den 50er bis 70er Jahren sah es so aus, als wären wir durch Besetzung, Teilung in zwei Staaten, Verlust der Ostgebiete und eingeschränkter staatlicher Souveränität noch verhältnismäßig glimpflich davongekommen. Die durch Helmut Kohl mehr oder weniger „erkaufte“ Vereinigung von BRD und DDR machte uns allen Hoffnung auf eine bessere, friedliche Zukunft. Weiterlesen

Der Märchenbrunnen in Friedrichshain – ein Spiegel der Zeit

Dieser Artikel als Lesung bei Youtube

Bei Recherchen zum Artikel „Bundesrepublik Dornröschenland“ stieß ich zufällig auf den Märchenbrunnen im Volkspark Berlin-Friedrichshain und las dessen Geschichte bei Wikipedia nach. Mir war sofort klar, welch‘ passendes Bild das Schicksal des Brunnens für Deutschland und die jeweilige Einstellung der Deutschen ist.

Das Kaiserreich, währenddessen der Märchenbrunnen erdacht und erbaut wurde, wird von der heute vorherrschenden linksgrünen Ideologie auf Unterdrückung der Sozialdemokratie, Elend der Unterschicht und eine angebliche Kriegslüsternheit reduziert. Dieses auch mir jahrzehntelang vermittelt Negativbild habe ich schon lange abgelegt.

Dem Wahren, Schönen, Guten

Ich sehe heute in dieser Zeit trotz aller Probleme ein Deutschland, indem aufgebaut statt zerstört wurde. Eine Zeit des Aufbruchs, der Erfindungen und neuen Möglichkeiten und der Schöngeistigkeit.

Nicht auszudenken, wie es heute um uns stehen würde, hätte es den unsäglichen Ersten Weltkrieg nie gegeben. Eine Angela und ihre desaströse Politik wäre im Kaiserreich wohl bis ins kleinste Detail völlig undenkbar gewesen. Weiterlesen

Deutschland und die G20-Krawallen aus US-Amerikanischer Sicht

The End of Germany: G20 Violence | Lauren Southern and Stefan Molyneux. Youtube, ca. 30 Minuten. Der Titel ist natürlich ganz offensichtlich ein sogenannter „Clickbait“, durch eine Sensationsmeldungen will man möglichst viele Klicks generieren.

Kommentar

In den dreißig Minuten sprechen Lauren Southern, die in Hamburg bei den G20-Vorfällen zugegen war, und Systemkritiker Stefan Molyneux über die Lage in Europa und speziell Deutschland. Man merkt, dass sie als US-Amerikaner wenig Zugang zu dem Wahnsinn finden, der bei uns in Angelas Taka-Tuka Land tagtäglich und sich immer weiter verstärkend abläuft – dies ist auf der einen Seite belustigend, aber auch erschreckend. Weiterlesen

Was die GEZ-Sender nicht zeigen 5

Meine Identität ist Sachse! – Lukas Treuherz im Gespräch mit Hagen Grell. Youtube, ca. 34 Minuten.

Kommentar

„Bildung fängt dort an, wo Fernsehen aufhört“ – dieser Satz des jungen Sachsen sollte man sich wirklich einrahmen. Ein interessantes und aufschlussreiches Gespräch das, so behaupte ich nach meiner bisherigen Erfahrung, die GEZ-Sender nicht in tausend Jahrtausenden ausstrahlen würden. Weiterlesen

Zum Tode Helmut Kohls

Nach dem Tod des Altkanzlers Kohl überschlagen sich die Beileidsbekundungen, Freund und Feind trauern im Licht der Öffentlichkeit um den „Kanzler der Einheit“. Vieles davon kommt mir befremdlich vor, denn ich habe ein ganz anderes Bild des „schwarzen Riesen“ aus Oggersheim.

Blicken wir zurück: Ende der 80er Jahre war seine Kanzlerschaft bereits dem Ende nahe, ich entsinne mich noch gut an den Spottnamen „Birne“ und die Maßeinheit „ein Kohl“, die damals den Abstand zwischen zwei Fettnäpfchen definierte. Kohl stand für Aussitzen und irgendwie ohne große Anstrengungen Durchwurschteln, so wie heute seine Ziehtochter.

Die Maueröffnung und die sogenannte „Wiedervereinigung“ – passender wäre der Ausdruck „Teilvereinigung“ – ist ihm 1989/1990 mehr oder weniger unerwartet in den Schoss gefallen.

Ein hoher Preis

Der Preis, den Kohl seinerzeit für den Titel „Kanzler der Einheit“ zu zahlen bereit war, war hoch, viel zu hoch meiner Meinung nach: endgültige Aufgabe der Ostgebiete, Aufgabe der D-Mark und Einführung des absehbar zum Scheitern verurteilten Euros. Kohl hat damit in meinen Augen seinen persönlichen Ruhm über das Wohl des Volkes gestellt, uns wurde bereits mehrfach die Rechnung dafür präsentiert. Weiterlesen