Geschichte

Was Sozialismus bedeutet

Siehe die arte-Dokumentation „Verschollene Filmschätze – Bilder der Roten Khmer (1978)“, ca. 25 Minuten.

Gezeigt wird anhand von Propagandaaufnahmen der Alltag der Menschen im Sozialismus. „Ankar“ (die Organisation) bestimmte in den 70er Jahren das gesamte Leben der Kambodschaner und regelte z.B. Berufsleben und Eheschließungen.

Bereits das Tragen einer Brille, einer Uhr oder das Aufbewahren persönlicher Fotos galt als „Verrat an den revolutionären Idealen“ und wurde mit dem Tode bestraft.

Das neue Volk

Man sieht menschenleere Geisterstädte, Banken und Geld waren abgeschafft, jegliches Gewerbe verboten. Kinder leben nicht bei ihren Eltern und durften ihre Eltern nicht „Papa“ oder „Mama“ nennen. Wörter wie „Bitte“, „Danke“ oder „Entschuldigung“ hatte Ankar dem „alten Volk“, welches zum „neuen Volk“ umerzogen werden sollte, ebenfalls verboten. Weiterlesen

Was die Einheitsmedien unter Geschichte verstehen

Gerade fiel mir auf der Startseite einer sogenannten „Online-Zeitung“ wieder einmal auf, was man in den Redaktionsstuben hierzulande unter Geschichte versteht und was der geneigte Leser dieser „Organe“ darunter bitteschön zu verstehen hat.

Die gleichnamige Rubrik bietet Platz für die Vorstellung von drei Artikeln, deren Überschriften lauten heute wiefolgt:

Zweiter Weltkrieg – Die Wehrmacht liebte Stalins Superkanone
Dominik Gross – „Ärzte dienten sich Nazis an“
Zeitzeugen – Die letzten Helden gegen Hitler

Also kein Artikel über die Bamberger Hexenprozesse, die Schlacht von Sedan oder die Bundschuh-Bewegung – gottbehüte, man kippt weiterhin haufenweise braunen Mist auf die Startseite.

Die Geschichte, speziell die deutsche, ist für diese Leute anscheinend nach wie vor zwölf Jahre, drei Monate und acht Tage lang. Ihre Zeitrechnung beginnt 1933 und endet 1945.

Hoffnung

Historisches Rathaus Münster
Bei all den schrecklichen Berichten über den durch eine verantwortungslose Politik hervorgerufenen katastrophalen Zustand unseres Landes fällt es auch mir oft schwer, den Kopf nicht sinken und alle Hoffnung fahren zu lassen.

Mann könnte schier verzweifeln, wie Deutschland systematisch heruntergewirtschaftet und das Schiff mit schweigender Zustimmung der Mehrheit auf die deutlich erkennbaren Klippen gelenkt wird.

In solch einer dunklen Stunde kam mir das Bild des Historischen Rathauses Münster wieder in den Sinn, welches ich vor einigen Tagen aufnahm. Hier wurde der Westfälische Friede ausgehandelt, welcher den Dreißigjährigen Krieg in Deutschland beendete. Weiterlesen

So schön ist Deutschland 1

Prinzipalmarkt Münster
Während sich in Frankfurt gerade eine neue, noch viel größere und möglicherweise finale Bankenkrise ankündigt nutzte ich gestern die Gelegenheit, bei einem Termin und schönstem Wetter Fotos der wiederaufgebauten Altstadt von Münster zu machen. Im Bild: eine Häuserzeile des Prinzipalmarktes.

Apropos, haben Sie sich einmal gefragt, warum man auf Prospekten und Webseiten der Tourismus-Agenturen praktisch niemals Fotos neuerer Gebäuden sieht, spektakuläre Hochhäuser einmal ausgenommen? Nun, für seelenlose und austauschbare Glas- und Betonklötze würde niemand irgendwohin fahren geschweige denn diese monströsen Scheußlichkeiten im Bild festhalten – ich natürlich auch nicht. Weiterlesen

Nichts aus der Geschichte gelernt

Was passiert, wenn Sozialisten einige Zeit die Macht innehaben, sieht man zur Zeit in Venezuela, dem Land mit den größten Erdölreserven der Welt. Dort schlachten Hungernde die Pferde im Zoo. Herzlichen Glückwunsch meine Damen und Herren, Sie haben nichts, absolut gar nichts aus der Geschichte gelernt.

Stalins Hungerkatastrophe 1932 und 1933 („Holodomor“) mit bis zu 7,5 Millionen Toten, Maos „Großer Sprung nach vorn“ von 1958 bis 1961 mit bis zu 45 Millionen Hungertoten und die Hungersnot des Kim-Clans in Nordkorea 1994 bis 1999 mit einer großen, immer noch unbekannten Zahl von Toten mahnen.

Sozialisten sind wie Menschen, die sich weigern, die Existenz der Schwerkraft anzuerkennen und ständig in die Luft springen in der Erwartung, jeden Moment zu den Wolken aufzusteigen. Es passiert zwar nie, aber ihren Glauben an die Nichtexistenz der Schwerkraft erschüttert das nicht.
(Jeffrey A. Tucker, Director of Content for the Foundation for Economic Education)

Man müsste über soviel Dummheit lachen, wäre es nicht so traurig für die Menschen.

Über allen Gipfeln ist Ruh….

Zum Gedenken an die Männer, die am 20. Juli 1944 versuchten, das vom verrückten Postkartenmaler über Deutschland und die ganze Welt gebrachte Unheil wenigstens abzumildern:

Über allen Gipfeln ist Ruh…. (Filmmusik zu „Operation Walküre“)

„Es ist weit besser, Großes zu wagen und prächtige Triumphe zu sammeln, auch wenn sie von Niederlagen begleitet werden, als sich unter die armen Seelen zu reihen, die weder von Freude noch Leid wissen, weil sie in dem grauen Zwielicht leben, das weder Sieg noch Niederlage kennt.“
(Theodore Roosevelt)