Konsumismus

Der Futurist

Vorsicht, Jammerei!

Dieser Artikel könnte als „Jammerei“ missverstanden werden. Und ja, der Zustand des Landes und seiner Menschen bewegt mich sehr. Ich kann und möchte die hier beschriebenen Zustände nicht gleichgültig und kommentarlos hinnehmen.

Ein Jammern und Klagen allein ist aber keine Lösung. Es reicht auch nicht, eine Partei xyz zu wählen im Glauben, dann würde sich alles schon irgendwie richten. Wir sind alle für unser Land, unsere Kultur, unser eigenes Glück und das Glück seiner Bewohner mitverantwortlich. Diese Eigenverantwortung lässt sich nicht übertragen.

Überlegen Sie, was Sie ganz konkret selbst tun können, um eine Verbesserung und Veränderung zu bewirken. Was ich tue, finden Sie unter „Lösungen“.


Betrifft: Was erwartet uns in 2020? Die Zukunft ist bereits hier…. Youtube-Video, ca. 58 Minuten.

Kommentar

Das oben verlinkte Video wurde mir vom Youtube-Automatismus empfohlen, entgegen meiner sonstigen Gewohnheit habe ich es dummerweise angeklickt und zur Hälfte gesehen. Mit einer für meine Ohren nahezu unerträglichen Anhäufung von peinlichsten Anglizismen vorhersagt der Herr „Futurist“ dort die Zukunft der Welt bis 2020. Gleichzeitig schafft es ein selten dämlicher Kameramann nicht einmal, die Vortragsfolien einzublenden.

In seinem „coolen Briefing“ preist der „smarte“ Zukunftsforscher praktisch kritiklos eine kunterbunte Technik-Welt für glückliche Konsumsklaven und hoffnungslos verstrahlte Kaufzombies: die „Devices“ werden zunehmend „sophisticated“, die „User“ davor aber immer dümmer, was ihn offensichtlich wenig „impressed“. Weiterlesen

Black Friday 2017

Vorsicht, Jammerei!

Dieser Artikel könnte als „Jammerei“ missverstanden werden. Und ja, der Zustand des Landes und seiner Menschen bewegt mich sehr. Ich kann und möchte die hier beschriebenen Zustände nicht gleichgültig und kommentarlos hinnehmen.

Ein Jammern und Klagen allein ist aber keine Lösung. Es reicht auch nicht, eine Partei xyz zu wählen im Glauben, dann würde sich alles schon irgendwie richten. Wir sind alle für unser Land, unsere Kultur, unser eigenes Glück und das Glück seiner Bewohner mitverantwortlich. Diese Eigenverantwortung lässt sich nicht übertragen.

Überlegen Sie, was Sie ganz konkret selbst tun können, um eine Verbesserung und Veränderung zu bewirken. Was ich tue, finden Sie unter „Lösungen“.


Es ist schon fast Tradition geworden, mich jedes Jahr aufs neue über diesen grässlichen „Black Friday“ zu echauffieren, mit dem man uns aus Richtung Übersee zu beglücken versucht. Heute ist es wieder einmal soweit.

Die Sirenen ertönen, hypnotisiert strömen die willenlosen Konsumzombies in die „Malls“, um dort beim „Sale“ vermeintlich tolle „Deals“ zu machen und trendige „Gadgets“ für sich und die Lieben zu erstehen.

Ich persönlich werde an diesem „schwarzen Freitag“ übrigens auch in ein Einkaufszentrum in meiner Nähe gehen; natürlich nicht, um mir irgendwelchen nutzlosen „China-Müll“ ins Haus zu holen, sondern um mich im dort untergebrachten Sportstudio in Form zu halten. Weiterlesen

Sprung nach vorn

Manchmal verläuft eine Veränderungen nicht schleichend, sondern kommt mit einem großen Sprung. Mal ist dieser segensreich, mal desaströs. Ein paar Beispiele:

Auch in Deutschland war es einmal anders, es gab ein Streben nach Wohlstand und Glück, unsere Vorfahren lebten sicher in einem Land mit Kultur, Kunstsinn und Schöngeistigkeit. Der Artikel „Deutschlands großer Sprung nach vorn“ auf wilhelm-der-zweite.de beschreibt eine solche Zeit, die im krassen Gegensatz zu dem steht, was ich als „Angelas neues Deutschland“ bezeichne.

Natürlich gab es auch damals Probleme: Mietskasernen, Standesdünkel, Ausbeutung, übertriebener Militarismus, primitive Medizin etc.. Dennoch, im Vergleich zu den heutigen Zuständen kommt mir persönlich die damalige Zeit wie ein Traum vor. Ich versuche mir oft vorzustellen, wie es in der Welt heute wohl aussähe, hätte es den unseligen Krieg 1914-1918 nie gegeben.

Tödliche Schnapsidee

In China gab es von 1958 bis 1962 ein Kampagne mit dem Namen „Großer Sprung nach vorn“, die Kommunisten unter Mao Zedong wollten das Land schlagartig industrialisieren und zwangen die Landbevölkerung zur Stahlproduktion. Weiterlesen

Konsumzombies gehen einkaufen

Vorsicht, Jammerei!

Dieser Artikel könnte als „Jammerei“ missverstanden werden. Und ja, der Zustand des Landes und seiner Menschen bewegt mich sehr. Ich kann und möchte die hier beschriebenen Zustände nicht gleichgültig und kommentarlos hinnehmen.

Ein Jammern und Klagen allein ist aber keine Lösung. Es reicht auch nicht, eine Partei xyz zu wählen im Glauben, dann würde sich alles schon irgendwie richten. Wir sind alle für unser Land, unsere Kultur, unser eigenes Glück und das Glück seiner Bewohner mitverantwortlich. Diese Eigenverantwortung lässt sich nicht übertragen.

Überlegen Sie, was Sie ganz konkret selbst tun können, um eine Verbesserung und Veränderung zu bewirken. Was ich tue, finden Sie unter „Lösungen“.


Betrifft: Kunden stecken drei Stunden lang im Parkhaus von Ikea fest. Weil zu viele am Brückentag unbedingt einen bekannten Möbellieferanten besuchen wollten, kollabierte im dortigen Parkhaus der Verkehr.

Kommentar

Mir hat am gestrigen „Brückentag“ bereits der Besuch eines Lebensmittelhändlers gereicht: drei volle Kassen mit langen Schlangen davor, genervte Mitarbeiterinnen, die hektisch die Regale nachfüllen. Und dann noch die vielen Zombies vor mir in der Schlange, die bargeldlos bezahlen und damit gedankenlos die schleichende Abschaffung des Bargeldes unterstützen.

Nun, um Nahrung einzukaufen komme auch ich nicht herum, allerdings käme ich nicht auf die Idee, an so einem Tag freiwillig Möbel anzuschauen – bei dem schwedischen Möbellieferanten schon einmal gar nicht. Weiterlesen

Gesichtserkennung in Obstland

Betrifft: Apple präsentiert iPhones 8 und 8 Plus und das iPhone X mit Gesichtserkennung

Kommentar

Hurra, der Lieblingslieferant aller Konsumzombie bringt ein neues Telefon heraus. Es ist nun noch teurer, abgrundtief hässlich (zumindest in meinen Augen) und beinhaltet eine eingebaute Gesichtserkennung für die Rasterfahndung nach Trotteln, die nicht mit Geld umgehen können.

Vergessen sind die Probleme der Einwanderung, des auf der Intensivstation liegenden Euro, des untergehenden Schuldgeldsystems etc. etc. etc.. Vorsorge für die mit an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit anstehenden Probleme ist, so scheint es, sowieso nur was für rechtsradikale Prepper, Aluhutträger und esoterische Reichsbürger.

An die Kasse, Zombies, Herrchen hat gepfiffen!

…to keep millions buying new models

Betrifft: Harvard Study: Apple Slows Down Older iPhones To Keep Millions Buying New Models. Eine Untersuchung soll besagen, dass immer kurz vor der Präsentation neuer Modellen eines bekannten Smartphone-Herstellers die Internet-Suchanfragen nach Begriffen wie „iPhone slow“ stark zunehmen.

Kommentar

Mein instinktives Gefühl von vor vielen Jahren, die Finger von allen Produkten dieses Herstellers zu lassen, wird nun (angenommen, dass es kein Schwindel ist) durch eine Studie bestätigt.

Fake news oder nicht, so ein Vorgehen würde Sinn machen, denn die Aktionäre wollen Profite sehen, die Konsumzombies müssen am Kaufen gehalten werden und das Schuldgeldsystem erzwingt Wachstum auf Teufel komm raus. Ich behaupte nicht, dass es ihn gibt, aber ein eingebauter zeitlich gesteuerter Abbrems-Mechanismus, ein Befehl von außen zur Verlangsamung oder was auch immer, würde ins Konzept passen.

Letztlich ist jedoch niemand gezwungen, sich so ein Gerät für teuer Geld anzuschaffen. Ich habe mein Mobiltelefon erst einmal nach dem sogenannten SAR-Wert ausgesucht, dann nach Ausstattungsmerkmalen wie wechselbarer Akku und Speicherkarten-Slot. In allen drei für mich wichtigen Kategorien scheidet der Hersteller sowieso aus.

Ich sehe es nüchtern, wer das Spiel mitmacht und sich unbedingt mit einem solchen Telefon vermeintlich aufwerten muss oder will, ist halt selber schuld.

Querverweis: iDiots – A tale by Big Lazy Robot VFX