Konsumismus

Sprung nach vorn

Manchmal verläuft eine Veränderungen nicht schleichend, sondern kommt mit einem großen Sprung. Mal ist dieser segensreich, mal desaströs. Ein paar Beispiele:

Auch in Deutschland war es einmal anders, es gab ein Streben nach Wohlstand und Glück, unsere Vorfahren lebten sicher in einem Land mit Kultur, Kunstsinn und Schöngeistigkeit. Der Artikel „Deutschlands großer Sprung nach vorn“ auf wilhelm-der-zweite.de beschreibt eine solche Zeit, die im krassen Gegensatz zu dem steht, was ich als „Angelas neues Deutschland“ bezeichne.

Natürlich gab es auch damals Probleme: Mietskasernen, Standesdünkel, Ausbeutung, übertriebener Militarismus, primitive Medizin etc.. Dennoch, im Vergleich zu den heutigen Zuständen kommt mir persönlich die damalige Zeit wie ein Traum vor. Ich versuche mir oft vorzustellen, wie es in der Welt heute wohl aussähe, hätte es den unseligen Krieg 1914-1918 nie gegeben.

Tödliche Schnapsidee

In China gab es von 1958 bis 1962 ein Kampagne mit dem Namen „Großer Sprung nach vorn“, die Kommunisten unter Mao Zedong wollten das Land schlagartig industrialisieren und zwangen die Landbevölkerung zur Stahlproduktion. Weiterlesen

Konsumzombies gehen einkaufen

Betrifft: Kunden stecken drei Stunden lang im Parkhaus von Ikea fest. Weil zu viele am Brückentag unbedingt einen bekannten Möbellieferanten besuchen wollten, kollabierte im dortigen Parkhaus der Verkehr.

Kommentar

Mir hat am gestrigen „Brückentag“ bereits der Besuch eines Lebensmittelhändlers gereicht: drei volle Kassen mit langen Schlangen davor, genervte Mitarbeiterinnen, die hektisch die Regale nachfüllen. Und dann noch die vielen Zombies vor mir in der Schlange, die bargeldlos bezahlen und damit gedankenlos die schleichende Abschaffung des Bargeldes unterstützen.

Nun, um Nahrung einzukaufen komme auch ich nicht herum, allerdings käme ich nicht auf die Idee, an so einem Tag freiwillig Möbel anzuschauen – bei dem schwedischen Möbellieferanten schon einmal gar nicht. Weiterlesen

Gesichtserkennung in Obstland

Betrifft: Apple präsentiert iPhones 8 und 8 Plus und das iPhone X mit Gesichtserkennung

Kommentar

Hurra, der Lieblingslieferant aller Konsumzombie bringt ein neues Telefon heraus. Es ist nun noch teurer, abgrundtief hässlich (zumindest in meinen Augen) und beinhaltet eine eingebaute Gesichtserkennung für die Rasterfahndung nach Trotteln, die nicht mit Geld umgehen können.

Vergessen sind die Probleme der Einwanderung, des auf der Intensivstation liegenden Euro, des untergehenden Schuldgeldsystems etc. etc. etc.. Vorsorge für die mit an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit anstehenden Probleme ist, so scheint es, sowieso nur was für rechtsradikale Prepper, Aluhutträger und esoterische Reichsbürger.

An die Kasse, Zombies, Herrchen hat gepfiffen!

…to keep millions buying new models

Betrifft: Harvard Study: Apple Slows Down Older iPhones To Keep Millions Buying New Models. Eine Untersuchung soll besagen, dass immer kurz vor der Präsentation neuer Modellen eines bekannten Smartphone-Herstellers die Internet-Suchanfragen nach Begriffen wie „iPhone slow“ stark zunehmen.

Kommentar

Mein instinktives Gefühl von vor vielen Jahren, die Finger von allen Produkten dieses Herstellers zu lassen, wird nun (angenommen, dass es kein Schwindel ist) durch eine Studie bestätigt.

Fake news oder nicht, so ein Vorgehen würde Sinn machen, denn die Aktionäre wollen Profite sehen, die Konsumzombies müssen am Kaufen gehalten werden und das Schuldgeldsystem erzwingt Wachstum auf Teufel komm raus. Ich behaupte nicht, dass es ihn gibt, aber ein eingebauter zeitlich gesteuerter Abbrems-Mechanismus, ein Befehl von außen zur Verlangsamung oder was auch immer, würde ins Konzept passen.

Letztlich ist jedoch niemand gezwungen, sich so ein Gerät für teuer Geld anzuschaffen. Ich habe mein Mobiltelefon erst einmal nach dem sogenannten SAR-Wert ausgesucht, dann nach Ausstattungsmerkmalen wie wechselbarer Akku und Speicherkarten-Slot. In allen drei für mich wichtigen Kategorien scheidet der Hersteller sowieso aus.

Ich sehe es nüchtern, wer das Spiel mitmacht und sich unbedingt mit einem solchen Telefon vermeintlich aufwerten muss oder will, ist halt selber schuld.

Querverweis: iDiots – A tale by Big Lazy Robot VFX

Hofnarren des ultralinken Zeitgeistes

Wie sieht der „Gentleman“ von heute aus? Die Einheitsmedien versuchen, den noch verbliebenen Lesern ihre – sagen wir einmal „exzentrische“ – Vorstellung davon zu vermitteln, wie sich der Mann von heute doch bitteschön kleiden soll.

Schauen Sie sich bitte einmal diese „Männer“ an: Zehn Moderegeln für den Mann von heute (Bild oben).

So stellen sich also die Büttel der Einheitsmedien den „Mann von heute“ vor, den höflichen, gepflegten Ehrenmann, den „Gentleman“. Ich weiß ja nicht, was Sie auf dem Bild sehen, ich sehe dort drei pfauenhaft ausstaffierte Hipster mit Salafistenbart, die als Zerrbild ihrer selbst wunderbar zur aktuellen BRD und ihrem dekadent-degoutanten Zustand passen – eben Hofnarren des ultralinken Zeitgeistes.

Gestalten Marke „Kinderschreck“

Vielleicht bin ich ja altmodisch und habe keine Ahnung von Mode, aber wenn es um das Thema Gentleman geht fiele mir zuerst ein Mann vom Schlage eines Cary Grants in „Der unsichtbare Dritte“ als ein zeitloses Ideal ein; ich käme wohl nicht darauf, solch‘ groteske Gestalten Marke „Kinderschreck“, wie sie die Einheitsmedien heutzutage anpreisen, ernsthaft als Gentlemen zu bezeichnen.

Wer gut im Denken ist, braucht nicht durch Kleidung aufzufallen. Ihn edelt sein Verstand. (Konfuzius) Weiterlesen

Alexa, are you connected to the CIA?

Youtube, 0:43 Minuten

Kommentar

So ein „digitaler Assistent“ mit seinen sieben (!) Mikrophonen kommt mir nicht ins Haus, zum Kauf eines solchen Gerätes, Smart-TVs oder eines Obst-Telefons müsste man mich schon mit Waffengewalt zwingen.

Die Veröffentlichung von #Vault7 hat mir bewiesen, das ich damit richtig liege, aber ehrlich gesagt muss ich mich zum Verzicht gar nicht zwingen, da ich sowieso keinerlei Verwendung dafür hätte.

Reich sind diejenigen ohne endloses Verlangen.