Konsumsklaven

Konsumzombies gehen einkaufen

Betrifft: Kunden stecken drei Stunden lang im Parkhaus von Ikea fest. Weil zu viele am Brückentag unbedingt einen bekannten Möbellieferanten besuchen wollten, kollabierte im dortigen Parkhaus der Verkehr.

Kommentar

Mir hat am gestrigen „Brückentag“ bereits der Besuch eines Lebensmittelhändlers gereicht: drei volle Kassen mit langen Schlangen davor, genervte Mitarbeiterinnen, die hektisch die Regale nachfüllen. Und dann noch die vielen Zombies vor mir in der Schlange, die bargeldlos bezahlen und damit gedankenlos die schleichende Abschaffung des Bargeldes unterstützen.

Nun, um Nahrung einzukaufen komme auch ich nicht herum, allerdings käme ich nicht auf die Idee, an so einem Tag freiwillig Möbel anzuschauen – bei dem schwedischen Möbellieferanten schon einmal gar nicht. Weiterlesen

Gesichtserkennung in Obstland

Betrifft: Apple präsentiert iPhones 8 und 8 Plus und das iPhone X mit Gesichtserkennung

Kommentar

Hurra, der Lieblingslieferant aller Konsumzombie bringt ein neues Telefon heraus. Es ist nun noch teurer, abgrundtief hässlich (zumindest in meinen Augen) und beinhaltet eine eingebaute Gesichtserkennung für die Rasterfahndung nach Trotteln, die nicht mit Geld umgehen können.

Vergessen sind die Probleme der Einwanderung, des auf der Intensivstation liegenden Euro, des untergehenden Schuldgeldsystems etc. etc. etc.. Vorsorge für die mit an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit anstehenden Probleme ist, so scheint es, sowieso nur was für rechtsradikale Prepper, Aluhutträger und esoterische Reichsbürger.

An die Kasse, Zombies, Herrchen hat gepfiffen!

…to keep millions buying new models

Betrifft: Harvard Study: Apple Slows Down Older iPhones To Keep Millions Buying New Models. Eine Untersuchung soll besagen, dass immer kurz vor der Präsentation neuer Modellen eines bekannten Smartphone-Herstellers die Internet-Suchanfragen nach Begriffen wie „iPhone slow“ stark zunehmen.

Kommentar

Mein instinktives Gefühl von vor vielen Jahren, die Finger von allen Produkten dieses Herstellers zu lassen, wird nun (angenommen, dass es kein Schwindel ist) durch eine Studie bestätigt.

Fake news oder nicht, so ein Vorgehen würde Sinn machen, denn die Aktionäre wollen Profite sehen, die Konsumzombies müssen am Kaufen gehalten werden und das Schuldgeldsystem erzwingt Wachstum auf Teufel komm raus. Ich behaupte nicht, dass es ihn gibt, aber ein eingebauter zeitlich gesteuerter Abbrems-Mechanismus, ein Befehl von außen zur Verlangsamung oder was auch immer, würde ins Konzept passen.

Letztlich ist jedoch niemand gezwungen, sich so ein Gerät für teuer Geld anzuschaffen. Ich habe mein Mobiltelefon erst einmal nach dem sogenannten SAR-Wert ausgesucht, dann nach Ausstattungsmerkmalen wie wechselbarer Akku und Speicherkarten-Slot. In allen drei für mich wichtigen Kategorien scheidet der Hersteller sowieso aus.

Ich sehe es nüchtern, wer das Spiel mitmacht und sich unbedingt mit einem solchen Telefon vermeintlich aufwerten muss oder will, ist halt selber schuld.

Querverweis: iDiots – A tale by Big Lazy Robot VFX

Der Märchenbrunnen in Friedrichshain – ein Spiegel der Zeit

Dieser Artikel als Lesung bei Youtube

Bei Recherchen zum Artikel „Bundesrepublik Dornröschenland“ stieß ich zufällig auf den Märchenbrunnen im Volkspark Berlin-Friedrichshain und las dessen Geschichte bei Wikipedia nach. Mir war sofort klar, welch‘ passendes Bild das Schicksal des Brunnens für Deutschland und die jeweilige Einstellung der Deutschen ist.

Das Kaiserreich, währenddessen der Märchenbrunnen erdacht und erbaut wurde, wird von der heute vorherrschenden linksgrünen Ideologie auf Unterdrückung der Sozialdemokratie, Elend der Unterschicht und eine angebliche Kriegslüsternheit reduziert. Dieses auch mir jahrzehntelang vermittelt Negativbild habe ich schon lange abgelegt.

Dem Wahren, Schönen, Guten

Ich sehe heute in dieser Zeit trotz aller Probleme ein Deutschland, indem aufgebaut statt zerstört wurde. Eine Zeit des Aufbruchs, der Erfindungen und neuen Möglichkeiten und der Schöngeistigkeit.

Nicht auszudenken, wie es heute um uns stehen würde, hätte es den unsäglichen Ersten Weltkrieg nie gegeben. Eine Angela und ihre desaströse Politik wäre im Kaiserreich wohl bis ins kleinste Detail völlig undenkbar gewesen. Weiterlesen

Hofnarren des ultralinken Zeitgeistes

Wie sieht der „Gentleman“ von heute aus? Die Einheitsmedien versuchen, den noch verbliebenen Lesern ihre – sagen wir einmal „exzentrische“ – Vorstellung davon zu vermitteln, wie sich der Mann von heute doch bitteschön kleiden soll.

Schauen Sie sich bitte einmal diese „Männer“ an: Zehn Moderegeln für den Mann von heute (Bild oben).

So stellen sich also die Büttel der Einheitsmedien den „Mann von heute“ vor, den höflichen, gepflegten Ehrenmann, den „Gentleman“. Ich weiß ja nicht, was Sie auf dem Bild sehen, ich sehe dort drei pfauenhaft ausstaffierte Hipster mit Salafistenbart, die als Zerrbild ihrer selbst wunderbar zur aktuellen BRD und ihrem dekadent-degoutanten Zustand passen – eben Hofnarren des ultralinken Zeitgeistes.

Gestalten Marke „Kinderschreck“

Vielleicht bin ich ja altmodisch und habe keine Ahnung von Mode, aber wenn es um das Thema Gentleman geht fiele mir zuerst ein Mann vom Schlage eines Cary Grants in „Der unsichtbare Dritte“ als ein zeitloses Ideal ein; ich käme wohl nicht darauf, solch‘ groteske Gestalten Marke „Kinderschreck“, wie sie die Einheitsmedien heutzutage anpreisen, ernsthaft als Gentlemen zu bezeichnen.

Wer gut im Denken ist, braucht nicht durch Kleidung aufzufallen. Ihn edelt sein Verstand. (Konfuzius) Weiterlesen

Black Friday 2016

Es ist wieder soweit, heute klingeln in den USA wie jedes Jahr nach dem Erntedankfest die Kassen. Man ruft zum „Black Friday“ und damit zu einem ungebremsten Konsumrausch.

Manche kaufen Dinge, die ungefähr so überflüssig sind wie ein US-Amerikanisches Synchronisationsstudio, welches sich auf moderne deutsche Filme spezialisiert hat. Andere kaufen um des Kaufens willen, das Gekaufte soll die innere Leere ausfüllen.

Wirklich reich ist nicht derjenige, der alles hat, sondern derjenige, der nichts braucht

Ich persönlich habe in diesem Jahr eine weitere diesbezügliche Erfahrung gemacht, die mich jetzt drei mal überlegen lässt, ob ich etwas wirklich brauche: da mein Vater verstorben ist beschlossen mein Bruder und ich, das geerbte Haus zu verkaufen. Dazu musste es weitgehend ausgeräumt werden. Weiterlesen