Terror

Barcelona

…nach etwas Gezeter wird man nicht etwa endlich Fenster ins Rathaus schlagen, sondern munter fortfahren, Licht in Säcken in das Gebäude zu tragen.

Das schrieb ich unter dem Titel „Schilda jagt Nummer 2“ am 21. Dezember 2016 im Zusammenhang mit dem Anschlag in Berlin. Leider habe ich Recht behalten.

Zur Zeit zählt man nach dem Terroranschlag in Spanien 13 Tote und 80 Verletzte, auch drei Deutsche sollen ihr Leben verloren haben. Auf Youtube sah ich grausige Bilder vom „Boulevard Las Ramblas“, die nur schwer zu ertragen sind.

Die Einheitsmedien verbreiten die offiziellen Beileidsbekundungen, man diskutiert die Motive und Hintergründe. Das Fratzenbuch schaltet den „Safety Check“ frei, Katzenbilder werden eingestellt, um den Terroristen keinen Triumph zu gönnen.

Alles wie gehabt.

Konstanz

Betrifft: Schießerei in Konstanz: Zwei Tote und mehrere Verletzte. Nach aktuellem Stand soll der Täter Iraker sein und es sich um eine „persönliche Auseinandersetzung“ gehandelt haben.

Kommentar

Der Schwiegersohn oder Schwager des Betreibers – so ganz ist das noch nicht raus – hat am Samstagmorgen mit einer M-16 in einer voll besetzten Diskothek in die Menge geschossen.

Neben dem „Vorfall“ von Hamburg am Freitag ist dies die zweite sinnlose Bluttat, die es an diesem Wochenende bis auf die Startseite der Einheitsmedien geschafft hat und hohe Wellen schlägt.

Derweil geruht unsere geliebte Angela – selbstverständlich stark bewacht – ihren Sommerurlaub in Südtirol zu genießen und in der Sonne Italiens zu lustwandeln. Mir stellen sich bei der Sache wie immer umgehend ein paar Fragen: Weiterlesen

Run Hide Tell

Betrifft: https://twitter.com/metpoliceuk/status/871135916047388672/photo/1 – Kampagne der Metropolitan Police in London, gestartet offenbar kurz vor den heutigen, neuerlichen Terror-Anschlägen.

Kommentar

Gut gemeint, es klingt mir aber sehr nach Hilflosigkeit und Kapitulation. Frei und etwas zynisch übersetzt lautet die Aufforderung:

Schützt euch selber, wir können es nicht. Und sagt Bescheid, wenn ihr überlebt habt.

Oder wie man hierzulande sagen würde: „Rette sich wer kann!“ Ich frage mich im Anblick des erneuten Schreckens wieder einmal, wie lange Politik und Gesellschaft in Großbritannien noch Zeit damit vergeuden wollen, Symptome zu bekämpfen und die Augen vor den Ursachen zu verschließen.

Wie lange hält das eine Gesellschaft aus? Wann reicht es den Briten? Nicht anders sieht es für uns Deutsche aus, wir hatten bisher nur etwas mehr „Glück“. Irgendwann ist das Glück jedoch aufgebraucht.

Querverweis: Terroristen jagen im Blutrausch durch London, ein ungeschönter Bericht des „Alles Schall und Rauch – Blog“ über die grauenhaften Szenen, die sich gestern Abend in London abgespielt haben.

Von der Realität eingeholt

Rock am Ring wurde gestern Abend wegen Terrorgefahr geräumt, die Nerven liegen offenbar blank. Ohne Schadenfreude muss ich feststellen, dass die Realität des neuen Deutschlands, welches Angela und ihre Entourage geschaffen und ein Großteil der Bevölkerung schweigend zugelassen hat, nun auch für den letzten linken Traumtänzer sichtbar ist.

Bzw. sichtbar sein sollte, denn es ist leider absehbar, dass diese Leute selbst aus einer persönlichen Betroffenheit heraus wenig bis nichts lernen werden. Die Verblendung durch Ideologie, Politik und Einheitsmedien ist weit fortgeschritten und verhindert nahezu jeden Erkenntnisgewinn.

Der Wahn ist kurz, die Reu ist lang (Friedrich Schiller)

Veranstalter Lieberberg, der gestern Abend in verständlicher Erregung klare Worte fand, wird heute erwartungsgemäß als „rechter Spinner“ verunglimpft und ihm wird unterstellt, es ginge ihm nur um Profite. Dabei sollte man ihn dafür bewundern, in einem solchen Land, in dieser verrückten Zeit und unter dieser Regierung überhaupt noch ein dergestalt großes geschäftliches Risiko eingegangen zu sein. Weiterlesen

Manchester

Als ich heute morgen ins Büro kam las ich, dass zweiundzwanzig junge Menschen in Manchester durch einen erneuten Terror-Anschlag bei einem Konzert in den Tot gerissen und 59 verletzt wurden. Die Tatwaffe war laut Meldung aus England eine auf maximalen Schaden und grauenhafte Verletzungen ausgelegte Nagelbombe.

Als unerträglich empfand ich einmal mehr die vom Blatt abgelesenen Beileidsbekundungen deutscher Politiker, hätte ich zu diesem Zeitpunkt bereits gefrühstückt, hätte ich mich wohl übergeben müssen.

Teil eines Anfangs

Zu den Ursachen dieses Desasters – gemeint sind die tiefergehenden Ursachen aus meiner persönlichen Sicht – darf ich nichts schreiben, Ideologen und ideologisch Verblendete würde mich für etwas halten, was ich gar nicht bin. Weiterlesen

Northeim

Immer, wenn Städte und Orte, die ich persönlich kenne, Terror-Schlagzeilen machen, trifft mich dies besonders. Gestern traf es das beschauliche Northeim, wo ich Ende der 80er Jahre meinen Bundeswehrdienst in der inzwischen lange geschlossenen Kaserne ableistete.

Ein Salafist soll mitten in der Innenstadt in der „Sonnenpassage“ gewohnt und dort einen Bombenanschlag vorbereitet haben. Durch eben diese Passage bin ich damals zig mal gelaufen und kenne die beschauliche Kleinstadt mit ihren historischen, liebevoll gepflegten Fachwerkhäusern sehr gut. In dieser schönen Stadt konnte man früher völlig friedlich leben, dort haben sich, wie man sagt, Fuchs und Hase gute Nacht gesagt.

Diese schrecklichen Vorkommnisse machen mir immer und immer wieder bewusst, wie sehr sich unser Land zum Nachteil aller verändert hat und wie unverantwortlich die aktuelle Politik ist. Es gibt für mich kein Entrinnen vor diesen negativen Emotionen, dazu müsste ich mich schon von allen Nachrichten komplett abschneiden und dürfte das Haus nicht mehr verlassen.

Um zu vermeiden, dass einen der Frust komplett auffrisst, gibt es nur die Möglichkeit, seinen inneren Frieden zu finden und das zu tun, was man als Mensch in seinem privaten Umfeld gegen die Zerstörung unseres Landes tuen kann.