Terror

Run Hide Tell

Betrifft: https://twitter.com/metpoliceuk/status/871135916047388672/photo/1 – Kampagne der Metropolitan Police in London, gestartet offenbar kurz vor den heutigen, neuerlichen Terror-Anschlägen.

Kommentar

Gut gemeint, es klingt mir aber sehr nach Hilflosigkeit und Kapitulation. Frei und etwas zynisch übersetzt lautet die Aufforderung:

Schützt euch selber, wir können es nicht. Und sagt Bescheid, wenn ihr überlebt habt.

Oder wie man hierzulande sagen würde: „Rette sich wer kann!“ Ich frage mich im Anblick des erneuten Schreckens wieder einmal, wie lange Politik und Gesellschaft in Großbritannien noch Zeit damit vergeuden wollen, Symptome zu bekämpfen und die Augen vor den Ursachen zu verschließen.

Wie lange hält das eine Gesellschaft aus? Wann reicht es den Briten? Nicht anders sieht es für uns Deutsche aus, wir hatten bisher nur etwas mehr „Glück“. Irgendwann ist das Glück jedoch aufgebraucht.

Querverweis: Terroristen jagen im Blutrausch durch London, ein ungeschönter Bericht des „Alles Schall und Rauch – Blog“ über die grauenhaften Szenen, die sich gestern Abend in London abgespielt haben.

Von der Realität eingeholt

Rock am Ring wurde gestern Abend wegen Terrorgefahr geräumt, die Nerven liegen offenbar blank. Ohne Schadenfreude muss ich feststellen, dass die Realität des neuen Deutschlands, welches Angela und ihre Entourage geschaffen und ein Großteil der Bevölkerung schweigend zugelassen hat, nun auch für den letzten linken Traumtänzer sichtbar ist.

Bzw. sichtbar sein sollte, denn es ist leider absehbar, dass diese Leute selbst aus einer persönlichen Betroffenheit heraus wenig bis nichts lernen werden. Die Verblendung durch Ideologie, Politik und Einheitsmedien ist weit fortgeschritten und verhindert nahezu jeden Erkenntnisgewinn.

Der Wahn ist kurz, die Reu ist lang (Friedrich Schiller)

Veranstalter Lieberberg, der gestern Abend in verständlicher Erregung klare Worte fand, wird heute erwartungsgemäß als „rechter Spinner“ verunglimpft und ihm wird unterstellt, es ginge ihm nur um Profite. Dabei sollte man ihn dafür bewundern, in einem solchen Land, in dieser verrückten Zeit und unter dieser Regierung überhaupt noch ein dergestalt großes geschäftliches Risiko eingegangen zu sein. Weiterlesen

Manchester

Als ich heute morgen ins Büro kam las ich, dass zweiundzwanzig junge Menschen in Manchester durch einen erneuten Terror-Anschlag bei einem Konzert in den Tot gerissen und 59 verletzt wurden. Die Tatwaffe war laut Meldung aus England eine auf maximalen Schaden und grauenhafte Verletzungen ausgelegte Nagelbombe.

Als unerträglich empfand ich einmal mehr die vom Blatt abgelesenen Beileidsbekundungen deutscher Politiker, hätte ich zu diesem Zeitpunkt bereits gefrühstückt, hätte ich mich wohl übergeben müssen.

Teil eines Anfangs

Zu den Ursachen dieses Desasters – gemeint sind die tiefergehenden Ursachen aus meiner persönlichen Sicht – darf ich nichts schreiben, Ideologen und ideologisch Verblendete würde mich für etwas halten, was ich gar nicht bin. Weiterlesen

Northeim

Immer, wenn Städte und Orte, die ich persönlich kenne, Terror-Schlagzeilen machen, trifft mich dies besonders. Gestern traf es das beschauliche Northeim, wo ich Ende der 80er Jahre meinen Bundeswehrdienst in der inzwischen lange geschlossenen Kaserne ableistete.

Ein Salafist soll mitten in der Innenstadt in der „Sonnenpassage“ gewohnt und dort einen Bombenanschlag vorbereitet haben. Durch eben diese Passage bin ich damals zig mal gelaufen und kenne die beschauliche Kleinstadt mit ihren historischen, liebevoll gepflegten Fachwerkhäusern sehr gut. In dieser schönen Stadt konnte man früher völlig friedlich leben, dort haben sich, wie man sagt, Fuchs und Hase gute Nacht gesagt.

Diese schrecklichen Vorkommnisse machen mir immer und immer wieder bewusst, wie sehr sich unser Land zum Nachteil aller verändert hat und wie unverantwortlich die aktuelle Politik ist. Es gibt für mich kein Entrinnen vor diesen negativen Emotionen, dazu müsste ich mich schon von allen Nachrichten komplett abschneiden und dürfte das Haus nicht mehr verlassen.

GLR hat Recht, um zu vermeiden, dass einen der Frust komplett auffrisst, gibt es nur die Möglichkeit, seinen inneren Frieden zu finden und das zu tun, was man als Mensch in seinem privaten Umfeld gegen die Zerstörung unseres Landes tuen kann.

Göttingen

Heute wird die Verhaftung von zwei „Gefährdern aus der salafistischen Szene“ bei einer Großrazzia in Göttingen gemeldet, die Polizei habe möglicherweise einen bevorstehenden Terroranschlag verhindert.

Ein Leserkommentar dazu spricht mir aus der Seele, denn auch ich war zu meiner Bundeswehrzeit 1989/90 öfters in Göttingen:

(…) Dass es mit der Stadt bergab geht, das sieht man nicht erst seit heute. Wer sich die letzten 2- 3 Jahre in Göttingen aufgehalten hat erkennt diese einst so schöne Stadt nicht mehr wieder. Sie ist zum Schauplatz für religiöse Fanatiker und Antifas geworden. (…) Ein Sinnbild für den Verfall Deutschlands.

Ich erinnere mich gerne, wie wir damals durch die Kneipen der Innenstadt gezogen sind. In meiner Erinnerung war es eine beschauliche, friedliche und schöne Stadt. Hätte man mir damals davon erzählt, wie es nur 27 Jahre später dort zugehen wird, ich hätte es wohl nicht geglaubt.

Ja, ich weiß, man soll nicht klagen, nicht in Empörung verharren und in seinem eigenen Lebensbereich Veränderungen anstreben, aber trotzdem: dem Verfall unserer Städte und des gesamten Landes jeden Tag aufs Neue so hilflos zuschauen zu müssen macht mich fertig. Weiterlesen

Schilda jagt Nummer 2

Die Suche nach den Attentätern von Berlin lässt Neubürger mit offenem Mund staunen – nur diejenigen, die schon länger hier leben, wundern sich schon lange über gar nichts mehr:

■ Verdächtiger Nummer 1 wurde nach einer wilden Verfolgungsjagd festgenommen, stellte sich dann jedoch als komplett unschuldig heraus. Ich frage mich allerdings, warum er dann vor der Polizei geflüchtet ist?
■ Er kommt aus einem Land, in dem kein Krieg herrscht; die Frage, was er dann hier will, dürfen Sie sich selber beantworten.
■ Der Mann besitzt angeblich drei verschiedene Identitäten, sehr praktisch. Die drei unschuldigen Männer wurden inzwischen freigelassen.

■ Auf die Spur des Verdächtigen Nummer 2 kam man nur, weil dieser in der Hektik des Anschlags seine Duldungspapiere nebst Personalien im LKW hat liegenlassen.
■ Die Papiere, die sich im Fußraum des LKW befunden haben sollen, fand man trotz gründlicher Spurensuche erst ca. 40 Stunden später.
■ Der jetzt Verdächtige kommt ebenfalls aus einem Land, in dem kein Krieg herrscht und die Frage, was er hier will, dürfen Sie sich erneut selber beantworten.

■ Er hat sowohl einen Wohnsitz in NRW als auch einen in Berlin – nicht schlecht für die kurze Zeit, die man im Land ist. Vielleicht ist NRW sein Landsitz und er unterhält zudem eine schicke, kleine Stadtwohnung in Berlin?
■ Der Verdächtige besitzt angeblich bis zu acht verschiedene Identitäten, so genau weiß man das nicht. Ich spekuliere einmal: vier in NRW und vier in Berlin? Vielleicht befand er sich ja auch in einer Identitätskrise? Weiterlesen