Zinsen

Wo bleibt das Geld?

Diese Frage stellte ich mir irgendwann in 2003 im Angesicht der Schuldenuhr auf steuerzahler.de. Damals war das Internet noch relativ neu, das vorher so nicht gesehene gleichmäßig Ticken der Uhr beunruhigte mich.

Wir mussten seinerzeit ca. 1.500 EUR monatlich für geschäftlich gemietete Räume aufbringen, ungefähr soviel, wie zu diesem Zeitpunkt in 1-2 Sekunden nur an Zinsen für die deutschen Staatsschulden hinzu kamen.

Mit drei Mann schafften wir es aber oft nur mühsam, diese 1.500 EUR zu erwirtschaften. Ich fragte mich erstmals: „Wo kommt das Geld für die Zinsen her? Wer bekommt es? Kann man diesen Schuldenberg jemals abtragen?“.

Diese Fragen halte ich noch heute für entscheidend. Wer sich diese ansich nahe liegenden Fragen einmal stellt stößt nach etwas Recherche im Internet unweigerlich auf das herrschende Geldsystem mitsamt seinen langfristig destruktiven Eigenschaften.

Selten thematisiert

Dass der Schuldenberg, der 2003 „nur“ etwas mehr als die Hälfte des heutigen Standes betrug, niemals auf „regulärem“ Wege würde abzutragen sein war mir damals sofort klar. Der Erkenntnisprozess, dass Geld als Schuld entsteht, hat allerdings in meinem Falle noch weitere fünf Jahre benötigt.

In der Schule wurde das Thema gar nicht angesprochen, auch in den Universitäten und Mainstream-Medien erfährt man bis heute praktisch nichts dazu.

Einzig ein paar Hundert engagierte Leute im Internet betreiben hier wichtige Aufklärungsarbeit, die auch mir nach über 30 Jahren Blindheit endlich die Augen geöffnet hat. Nur mit diesem Wissen lassen sich mE aktuelle Entwicklungen erklären und zukünftige voraussagen. Weiterlesen