Warum führe ich diesen Blog?

Ja, warum eigentlich? Das Schuldgeldsystem ist keine neue Erfindung, schon Generationen vor mir litten wissentlich oder unwissentlich darunter und haben ihr Erspartes, manche sogar ihr Leben durch den Untergang eines dergestalt konstruierten Geldsystems verloren.

Die meisten heute lebenden Menschen interessiert das Thema dennoch nicht, sie geben irgendwann das Besteck ab, ohne auch nur davon gehört zu haben. Das ist mir bewusst und mir ist klar, dass ich alleine das nicht werde ändern können.

Meine Gründe, dennoch zum Thema und zu Politik und Gesellschaft zu schreiben:

1. Persönliche Aufarbeitung

Das Wissen um die Wirkungsweise des Geldsystems ist zugleich Segen und Fluch. Ich sehe meine Heimat im Untergang – nicht nur, aber auch wegen des Geldsystems – und bin dazu verdammt, dabei zuschauen zu müssen.

Auch ich bin nur ein Mensch, an dem der offensichtliche Zerfall Europas, des Landes und der deutschen Gesellschaft nicht spurlos vorbeigeht. Das Schreiben im Blog hilft mir, dies zu verarbeiten und den Verstand nicht zu verlieren.

Wenn ich dereinst selber das Besteck abgeben muss kann ich mir wenigstens sagen, nicht völlig ignorant durch Leben gegangen zu sein und nicht zu allem geschwiegen zu haben.

2. Weitergabe

Das Wissen über die Zusammenhänge hat mir die Schule oder das Elternhaus niemals vermittelt, es kam auch keine gute Fee, die es mir in den Kopf zauberte. Es waren engagierte Blogger und Youtuber, die diesbezüglich Licht in meine Dunkelheit brachten.

Ich versuche, mit diesem Blog auf meine Art etwas von diesem Licht weiterzugeben.

3. Verbesserung und Vorbereitung

Da der Untergang im Schuldgeldsystems sozusagen eingebaut ist halte ich es für logisch und ratsam, sich entsprechend darauf vorzubereiten. Vielleicht bringt der eine oder andere Artikel jemanden dazu, darüber zumindest nachzudenken – das wäre schon ein großer Erfolg.

Unter „Lösungen“ beschreibe ich zudem, was ich persönlich zur Verbesserung der Lage tue. Wer weis, vielleicht findet das Eine oder Andere einen Nachahmer.

Warum ich diesen Blog nicht führe

Ich führe keinen Missionsfeldzug oder dergleichen. mein Blog richtet sich an Interessierte, die ihn vielleicht über eine Internet-Suche gefunden haben. Wie Heiko Schrang so schön sagt kann man nur denjenigen, der an der Bushaltestelle wartet, dort auch abholen.

Weder strebe ich nach persönlichem Ruhm, noch will ich die Leser in die Arme einer Partei bzw. Ideologie treiben. Insbesondere geht es mir nicht darum, Personen, Gruppen, Ethnien oder Religionen anzugreifen.

Auch strebe ich nicht nach Profiten, alles wird aus eigener Tasche finanziert. Es gibt keine Bezahlschranken, keinerlei direkte oder indirekte Werbung für ein Produkt oder eine Dienstleistung.

Will ich Ängste schüren?

Viele Artikel klingen sehr negativ und „kassandrahaft“, die Aussichten scheinen schlecht. Es ist jedoch niemanden damit geholfen, wie ein Kind die Augen zu verschließen und zu glauben, dass so auch die Probleme verschwinden.

Trotz aller Negativität bin ich letztlich davon überzeugt, dass die Welt sich weiterdrehen wird und dass Europa und Deutschland später wiederaufgebaut werden. Ich würde mir wünschen, dass man dann nicht die gleichen Fehler macht, wie ich sie heute sehe.