Wie lange mag das noch gutgehen?

Die aktuelle Lage gleicht in meinen Augen einem geschlossenen Kessel auf der Flamme: ich sehe viele, die ideologisch verblendet das Feuer anfachen und noch viel mehr, die entrückt drumherum tanzen oder teilnahmslos daneben stehen. Nur ganz wenige nehmen Abstand. So steigt und steigt der Druck, die Frage ist, wie lange der Kessel dem wird noch standhalten können.

Vorab: falls Sie eine Antwort auf diese Frage erwarten, muss ich Sie enttäuschen, denn ich weiß es wirklich nicht. In der Vergangenheit habe ich mich bereits öfters geirrt, 2008/2009 hätte ich auf einen Zusammenbruch der Wirtschaft gewettet und 2012 auf ein Ende des Euro. Nichts davon ist passiert, gottlob.

Allerdings ist die Situation seitdem fortwährend schlimmer geworden:

Krisen-Schwerpunkte Italien und Euro

■ Italien wird aus Richtung Afrika mit Menschen geflutet, viele davon wollen weiter Richtung Norden. Das könnte auch bei uns alles auf den Kopf stellen.
■ In den alternativen Medien schwirren immer wieder Gerüchte über ein Ende des Euros in Italien herum, das wäre natürlich auch das Ende der gesamten Waldemar-Zombie-Konstruktion.

Übrigens, da auch die EU anscheinend trotz aller gegenteiligen Beteuerungen befürchtet, dass Banken und in Folge die ganze Frankensteinwährung untergehen könnte, plant man jetzt das Einfrieren von Bankguthaben, um Bankruns zu verhindern.

Auch der neue Mann in Frankreich will sein Land und den Euro retten, koste es Deutschland, was es wolle.

Angelas neues Deutschland

■ Wir sehen hierzulande eine Gewalttat nach der anderen, Politiker und Einheitsmedien versuchen weiter, beruhigend einzuwirken. Die Frage ist, wie lange die Allgemeinheit die sich stets wiederholenden Phrasen und Beschwichtigungen noch schluckt. Glaubt man den Zeitungskommentaren, ist dies immer weniger der Fall.
■ Die Sozialkosten steigen von Rekord zu Rekord, ja sie laufen den Verantwortlichen geradezu davon. Woher das Geld für noch mehr Hilfeempfänger kommen soll sehe ich bei der aktuell bereits extremen Steuerbelastung nicht.
■ Die Automobilkonzerne als Rückrat der deutschen Wirtschaft stehen unter „Dauerbeschuss“ und erhalten praktisch keinen Rückhalt aus der Politik. Kriselt die heimische Automobilindustrie (oder geht eine große Bank unter), kann man sich die Folgen ausrechnen.

Nach wie vor bleibe ich bei meiner These, dass hinsichtlich Bundestagswahl noch gar nichts ausgemacht ist. Es ist ein Drahtseilakt, jederzeit können die Karten komplett neu gemischt werden.

Welt

■ Ich lesen in den alternativen Medien viel von Schuldenbergen, weltweit überall Schuldenberge, die jede Vorstellungskraft übersteigen. Auch sind sich die Schreiber dann immer dahingehend einig, dass sie es für ein Wunder halten, dass noch alles weiter läuft.
■ Der Aktienmarkt scheint mir völlig überhitzt, eine kräftige Korrektur wird allgemein erwartet und kann jederzeit kommen.

In anderen Teilen der Welt sieht man die Gefahren offenbar ähnlich; so stockt nicht nur Russland seine Goldreserven stetig auf, selbiges wird immer wieder auch von China vermeldet.

Man muss kein Nostradamus sein, um sich denken zu können, wie die Geschichte mit den durchgeknallten Party-Grillen und den zwei fleißigen Ameisen am Ende ausgehen wird.

Fazit

Hinter dem Bekannten liegt das Unbekannte. Wer seine Augen nicht verschließt, kann es jetzt schon sehen.

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