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Bridge of Spies

Letzten Montag hatte ich das unerwartete Vergnügen, den Film „Bridge of Spies – Der Unterhändler“ aus der Albtraum-Fabrik zu sehen. Leidlich spannend unterhalten und einem deutlich gealterten Hauptdarsteller zusehend, sind mir wie sooft ein paar Dinge aufgefallen.

Technisch perfekt, aber überaus kitschig und klischeehaft setzt Hollywood hier eine Episode aus dem kalten Krieg in Szene. Und – wie sollte es auch anders sein – transportiert im Werk wie gehabt unterschwellig bekannte Botschaften:

■ Alle in der damaligen Sowjetunion und der DDR festgehaltenen US-Amerikaner sind jung, gutaussehend, schlau, ehrenvoll und sympathisch. Die Russen und DDR-Deutschen dagegen werden vornehmlich negativ gezeichnet; insbesondere in der Szene, als eine deutsche Straßenbande dem Protagonisten den Mantel stiehlt, wird dem Zuschauer verdeutlicht, wie verlottert und unsympathisch die Besiegten doch sind.

■ Mitteldeutschland und Berlin stellt der hochgelobte Regisseur dar, als befände man sich nahe Nowosibirsk im tiefsten Sibirien: Eiseskälte, graue Gebäude, einfach deprimierend. Dafür hat man extra Kunstschnee aufgefahren lassen und Schnee rieselt unentwegt vom dunkeln Himmel über dem finsteren Land.

■ Auch die Menschen sind grau, muffig, hinterhältig und schlecht gelaunt. Erst, als der Protagonist wieder in seine geliebte Heimat USA zurückkehrt, scheint die Sonne und glückliche Menschen fallen freudestrahlend sich in die Arme.

■ Um die DDR-Deutschen noch militaristischer und möglichst kriegslüsternd zu zeichnen, wurde die Glieniker Brücke kurzerhand mit historisch unkorrekten Panzersperren ausgestattet – kommt besser. Nach erfolgtem Austausch verweigern die US-Helden dann dem fiesen DDR-Unterhändler den Handschlag und lassen ihn unbeachtet stehen. Wie gehabt ist also kein einziger Deutscher ein Sympathieträger, das wird seit 1914 tunlichst vermieden.

Gegen Ende findet sich natürlich auch ein melodramatisches Heldenpathos, damit selbst der dümmste Zuschauer erkennt: die USA sind die Guten, ihre heldenhaften Bewohner die Besten des Planeten. Hier herrscht Ordnung, Gerechtigkeit und Glückseligkeit.

Man muss wohl Bürger dieses Landes sein, um dabei keinen Brechreiz zu bekommen.

Besonders wertvoll

Es wundert mich in diesem Zusammenhang auch nicht, dass der Film von bundesrepublikanischer Seite aus organisatorisch und finanziell unterstützt wurde und das Prädikat „Besonders wertvoll“ erhielt. Allerhöchsten Segen erfuhr das Projekt dann auch noch durch einen alternativlosen Besuch der Dreharbeiten von Seiten unserer geliebten Angela im November 2014.

Für mich persönlich verschwindet das besonders wertvolle Werk dagegen im Giftschrank; einmal sehen, Blutdrucksenker schlucken und mich darüber ärgern reicht mir.

Ein Witz

Die sogenannte „Jamaika-Koalition“ wird es nicht geben, die Sondierungsgespräche wurden abgebrochen. Die Zeitungen und Web-magazine sind bereits voll davon; in Angelas Tollhaus geht wie immer drunter und drüber. Aus diesem Grunde ein Witz, den ich diesbezüglich gelesen habe:

Der wahre Grund für den Abbruch der Gespräche war laut Insidern, dass die grünen ██████████ darauf bestanden haben sollen, die in den 70er Jahren gestarteten interstellaren Raumsonden Pioneer 10 und Pioneer 11 ausfindig zu machen und zurück zu holen.

Auf diesen Sonden sind nämlich Plaketten angebracht, die nur zwei Geschlechter zeigen.

Abseits dieses Witzes bin ich gerade nahezu ausschließlich mit rituellen Stoßgebeten beschäftigt, der Allmächtige möge uns doch nun endlich von Angela erlösen. Beten Sie mit!

Querverweis: Die Einheitspartei in der Krise

Liebe Kinder

LKW-Sperren in Essen, Aufnahme vom 18.November 2017
Liebe Kinder,

die Tage werden kürzer, die Nächte länger, die Weihnachtszeit nahet! Überall in den Innenstädten stellt man nun wieder diese hübschen Betonsperren auf, damit böse Männer nicht mit großen Autos in die heitere Schaar der Weihnachtsmarktbesucher fahren können.

Auch die vielen netten Polizisten, welche die Märkte vor Onkels mit Messern und Splitterbomben schützen, haben fröhlich ihre Maschinenpistolen geölt und die Elektroschocker nachgeladen. Gerne singen sie dabei einmal „O du fröhliche“ oder „Ihr Kinderlein kommet“, vielleicht singt Ihr mit ihnen? Weiterlesen

Sonderschutz für Busfahrer

Betrifft: Dutzende Übergriffe auf Busfahrer in Essen in einem Jahr. In Essen werden ab sofort nur noch Busse mit speziellen Trennscheiben angeschafft; Grund dafür ist, dass Busfahrer heute vermehrt angepöbelt, bedroht, bespuckt und verprügelt werden.

Kommentar

Tja, was soll ich da groß kommentieren, es ist offensichtlich: Jahrzehntelang gab es keine Notwendigkeit für einen solchen „Schutz“ argloser Busfahrer gegenüber den Passagieren. Aber Deutschland hat sich auch hier drastisch verändert.

Jeder kann sehen, was in diesem Land geschieht. Wirklich sehen wollen es nur wenige.

Hagen Grell gesperrt #FreeHagen


Nachricht von Hagen Grell: http://hagengrell.de/
Kommentar von Emperor Caligula: Youtube Kanal von Hagen Grell gesperrt

Kommentar

Dieser untaugliche Versuch von linksgrüner Seite, Andersdenkende mundtot zu machen, wird sich alsbald als das erweisen, was er ist: geradezu abenteuerlich töricht. Sollte Hagens Kanal tatsächlich gelöscht werden, wird er auf einem Youtube-Ersatzkanal und zusätzlich auf Blockchain-Videoplattformen wie BitChute und DTube weitermachen.

Wird der Kanal nicht gelöscht gehe ich davon aus, dass Hagen seine Vorbereitungen für den Wiederholungsfall ausweiten und perfektionieren wird. In jedem Falle ist es eine gute Werbung für ihn, BitChute und DTube, eine Negativwerbung für Youtube und eine Demaskierung der selbsternannten „Vertreter der Meinungsfreiheit“.

Sprung nach vorn

Manchmal verläuft eine Veränderungen nicht schleichend, sondern kommt mit einem großen Sprung. Mal ist dieser segensreich, mal desaströs. Ein paar Beispiele:

Auch in Deutschland war es einmal anders, es gab ein Streben nach Wohlstand und Glück, unsere Vorfahren lebten sicher in einem Land mit Kultur, Kunstsinn und Schöngeistigkeit. Der Artikel „Deutschlands großer Sprung nach vorn“ auf wilhelm-der-zweite.de beschreibt eine solche Zeit, die im krassen Gegensatz zu dem steht, was ich als „Angelas neues Deutschland“ bezeichne.

Natürlich gab es auch damals Probleme: Mietskasernen, Standesdünkel, Ausbeutung, übertriebener Militarismus, primitive Medizin etc.. Dennoch, im Vergleich zu den heutigen Zuständen kommt mir persönlich die damalige Zeit wie ein Traum vor. Ich versuche mir oft vorzustellen, wie es in der Welt heute wohl aussähe, hätte es den unseligen Krieg 1914-1918 nie gegeben.

Tödliche Schnapsidee

In China gab es von 1958 bis 1962 ein Kampagne mit dem Namen „Großer Sprung nach vorn“, die Kommunisten unter Mao Zedong wollten das Land schlagartig industrialisieren und zwangen die Landbevölkerung zur Stahlproduktion. Weiterlesen