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In eigener Sache: Concordia parvae res crescunt, discordia maximae dilabuntur

Schon die alten Römer wussten: „Durch Eintracht wachsen kleine Dinge, durch Zwietracht zerfallen die größten“.

Die Zerstrittenheit scheint mir ein leider sehr deutsches Phänomen zu sein, in der AfD als auch in der alternativen Szene im Netz ist es gerade einmal wieder zu sehen. Anstatt dass sich die Opposition gegen die Zerstörung unseres Landes in dieser dramatischen Lage trotz unterschiedlicher Detailansichten zusammenrauft, will jeder recht behalten; man beschimpft sich gegenseitig und nimmt dem Anderen den Mut, statt an das gemeinsame Ziel zu denken.

Jeder sollte sich einmal an die eigene Nase fassen und sich vor einem Kommentar auf Youtube etc. fragen:

Erreiche ich durch Beschimpfungen und Beleidigungen das, was ich erreichen möchte? Liege ich mit meiner Ansicht wirklich so überlegen richtig?

Meist wird die Antwort Nein lauten, man ist vielleicht seinen Psycho-Müll losgeworden, erweist der Opposition aber einen Bärendienst und richtet unnötig Schaden an.

Möglichkeiten, die Menschen zu überzeugen

Dabei gäbe es einen anderen Weg; ich halte sehr viel von den Grundsätzen Dale Carnegies, die er in seinem Buch „Wie man Freunde gewinnt“ schon vor fast 100 Jahren formuliert hat, hier die wichtigsten Regeln:

■ Die einzige Möglichkeit, einen Streit zu gewinnen, ist, ihn zu vermeiden
■ Achten Sie des anderen Meinung und sagen Sie nie „das ist falsch“
■ Wenn Sie Unrecht haben, geben Sie es ohne Zögern offen zu
■ Versuchen Sie es stets mit Freundlichkeit
■ Versuchen Sie ehrlich, die Dinge vom Standpunkt des anderen aus zu sehen

Auch ich muss mir das immer wieder in Erinnerung rufen, auch mir passiert es manchmal, dass ich „im Eifer des Gefechtes“ unüberlegt handle. Mit Beachtung dieser Regeln wäre die Aussicht auf Erfolg – sowohl persönlich als auch im Ganzen – aber wesentlich größer und darum bemühe ich mich um ihre Einhaltung.

„Dummheit ist nicht: wenig Wissen. Auch nicht: wenig wissen wollen. Dummheit ist: glauben, genug zu wissen.“
(Anita Joachim-Daniel)

Ich werde mich an der „Zersetzung“ der Opposition gegen die Zerstörung des Landes nicht beteiligen, ich höre mir bereitwillig möglichst viele Meinungen aus der alternativen Szene an und entscheide dann mit „Lumen naturale“, was ich für richtig halte und wo ich ggf. etwas beitragen kann.

Gerne nehme ich Anregungen zur Selbsterkenntnis als auch patriotische Einstellungen auf und lerne immer wieder dazu, denn ich habe lange zuvor erkannt, dass ich von Jedem etwas lernen kann und das jeder Fremde in mindesten einem Bereich viel besser ist als ich.

Es gibt jedoch mindestens drei Dinge, die ich nie sein werde: ein Sozialist, ein Nationalsozialist oder ein Gutmensch.

Das System verträgt die Wahrheit immer weniger

Originaltitel: „Das System verträgt immer weniger die Wahrheit – Thorsten Schulte im Interview“. Youtube, ca. 33 Minuten. Themen sind u.a. das Bargeld, das sogenannte „Hate-Speech-Gesetz“ (NetzDG) und der Staatstrojaner.

Kommentar

Schulte ist, wie Erika Steinbach und andere, bereits aus der Angela-Partei ausgetreten und kritisiert nun deren Kurs heftig; alle, deren politische Meinung ich ansatzweise teilen könnte, verlassen diese Organisation und die „große Vorsitzende“ steht unbeirrt und bejubelt ohne auch nur die Spur von Opposition an ihrer Spitze – es ist unglaublich. Weiterlesen

Gedanken zum 20. Juli

Wieder einmal gedenken wir den Männer, die am 20. Juli 1944 versuchten, das vom verrückten österreichischen Postkartenmaler über Deutschland und die ganze Welt gebrachte Unheil wenigstens abzumildern.

Dass dieser Tag kein Feiertag ist, halte ich für unglücklich. Viele würden gar keine Notiz davon nehmen, brächten die GEZ-Sender, neben dem üblichen Doku-Marathon über die Zeit zwischen 1933 und 1945, vermehrt Dokumentationen zum damals gescheiterten Putsch.

Glimpflich davongekommen?

Die Offiziere um Claus Schenk Graf von Stauffenberg wussten, dass Deutschland so oder so einen hohen Preis für die Taten der nationalen Sozialisten und das Schweigen der Mehrheit würde zahlen müssen.

In den 50er bis 70er Jahren sah es so aus, als wären wir durch Besetzung, Teilung in zwei Staaten, Verlust der Ostgebiete und eingeschränkter staatlicher Souveränität noch verhältnismäßig glimpflich davongekommen. Die durch Helmut Kohl mehr oder weniger „erkaufte“ Vereinigung von BRD und DDR machte uns allen Hoffnung auf eine bessere, friedliche Zukunft. Weiterlesen

Geschichten vom Aufwachen 2

Mein Weg aus der MATRIX – Danke, Dr. Daniele Ganser!. Youtube, ca. 54 Minuten. Ein Philosoph schildert, wie er durch das Abschalten des Verblödungsverstärkers (TV) nach und nach aus der Matrix aufgewacht ist und die alternativen Medien für sich entdeckt hat.

Hinweis: Teil 1 der Reihe musste leider gelöscht werden, da das entsprechende Video im Netz nicht mehr aufzufinden ist.

Kommentar

Ein herrliches Video, die ersten 40 Minuten machen (zumindest mir) Mut und erweckt Hoffnung, dass doch nicht alle Arbeit sinnlos gewesen ist. Es macht Spaß, den Schilderungen zuzuhören, wie dem bärtigen Philosophen ein Licht nach dem anderen aufgeht. Weiterlesen

Eine einzelne Stimme der Vernunft

Tim Sandt interviewt die fraktionslose Abgeordnete Erika Steinbach zu den Themen Flüchtlinge, Homoehe und CDU Austritt. Youtube, ca. 30 Minuten.

Kommentar

Frau Steinbach zeigt sich erneut als eine einzelne Stimme der Vernunft im wirren Geschrei der Verrücktheit und des Wahnsinns, das in Angelas neuem Deutschland herrscht. Aus ihrer ehemaligen Partei fällt mir sonst nur noch Wolfgang Bosbach und Jens Spahn ein, von denen man etwas Ähnliches behaupten könnte.

Leider haben wir in den Parteien und im ganzen Staat viel zu wenig solcher Leute – wie es zur Zeit aussieht, wird das wohl unser Verderben sein.

Ich weiß nicht, ob man später in einem wiederaufgebauten Deutschland Straßen und Plätze nach Erika Steinbach benennt; ich bin mir aber sicher, dass nicht einmal die kleinste und unbedeutendste Straße bzw. der schäbigste Platz im vergessensten Ort Deutschlands Angelas Namen tragen wird.

Was die GEZ-Sender nicht zeigen 6

Ankunft von Heiko Maas in Dresden. Youtube, 31 Sekunden.

Kommentar

Wieder etwas, das man nur im Internet zu sehen bekommt; Heiko von der Arbeiterpartei wird im ehemaligen Arbeiter- und Bauernstaat von nicht-linientreuen Werktätigen empfangen. Wie schon zuvor vermied er jeden Kontakt zum Volk und huschte unter Polizeischutz durch einen Hintereingang in das Veranstaltungsgebäude.

Dort hat er – sicher bewacht – ein Referat mit dem wohlklingenden Titel „Fake News und Hate Speech im Social Web – was der Staat dagegen tun kann und muss“ gehalten, ob es auch eine Signierstunde für sein nicht ganz so erfolgreiches Buch „Strategien gegen Rechts“ gab, ist nicht bekannt.

Wenn ich solche Videos sehe fühle ich mich immer an Berichte aus der DDR vom ersten Halbjahr 1989 erinnert, nur die Umfragen und bisherigen Wahlergebnisse passen überhaupt nicht dazu.

Querverweis: Video-Langversion des Empfanges, ca. 6 Minuten.